Mehr als 10.000€ Spenden wurden gesammelt

Groß Vahlberg. Nach knapp vier Wochen und 900 auf dem Rad zurückgelegten Kilometern sind Manfred Kramer und Adrian Maas wieder zu Hause. Für die Arbeit der Peter-Maffay-Stiftung befuhren sie den Jakobsweg in Spanien auf seiner gesamten Länge mit dem Mountainbike. Dabei sind mehr als 10000 Euro für benachteiligte Kinder zusammengekommen.
Beide bezeichneten ihre Reise als eine sehr lohnende Erfahrung. Allerdings sei es auch eine große, körperliche Herausforderung gewesen. „Vor allem die beiden ersten Etappen hatten es in sich“, berichtet Kramer. „Wir hatten mit Regen, Schnee und Kälte zu kämpfen.“ In diesen ersten Tagen waren sie ihrem ständigen Begleiter Manfred Bork besonders dankbar, der mit dem von Volkswagen zur Verfügung gestellten VW-Bus immer in der Nähe war. „Er hat unser Gepäck transportiert und für uns an unseren Etappenzielen Übernachtungsmög- lichkeiten organisiert“, so Maas. Darüber hinaus hatte er Vorräte an Bord, die von der Brauerei Wolters und der Landschlachterei Ruppelt spendiert worden waren.
Diese hätten nicht nur für eine Mahlzeit direkt nach dem Ankommen am Tagesziel gesorgt, sondern auch dabei geholfen, die Kosten im Rahmen zu halten. „Wir sind für Unterkunft und Mahlzeiten selbst aufgekommen“, berichtet Kramer.
Bis zur französischen Grenze war das Trio mit diesem Bus gefahren. Unterwegs hatten sie einige VW-
Standorte besucht, wo sie sich über weitere Spenden freuten. Die 15 Etappen, die sie dann mit dem Rad gefahren waren, hatten die beiden vorher schon an Sponsoren für jeweils 500 Euro „verkauft“.
„Nachdem wir Schnee und Regen überwunden hatten, hatten wir fast durchgängig schönes Wetter und ausgesprochen angenehme Temperaturen“, so Kramer. Unter- wegs seien sie immer wieder mit Pilgern ins Gespräch gekommen und auch an den Etappenzielen habe es viele gute Gespräche gegeben. „Wenn auch manchmal nur mit Händen und ein paar Brocken Englisch“, erzählt Kramer. Sehr beeindruckend sei auch die Landschaft gewesen, sagt Maas.
Am Ziel, in Santiago de Compostela, waren Kramer und Maas sehr stolz auf das, was sie geleitstet hatten. Und sie freuten sich über die Anerkennung, die ihnen dort zuteil wurde. Mit allen anderen Pilgern stellten sie sich zwei Stunden in die Schlange. Für die Stempel, die sie unterwegs gesammelt hatten, bekamen sie dann ihre Pilgerurkunde. EK

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