Kramer und Maas zurück von Benefizradtour

„Tabaluga auf dem Jakobsweg“
Manfred Kramer und Adrian Maas starteten Ende März zu einer Radtour quer durch Spa- nien. Auf ihrer Reise auf dem Jakobsweg wollten sie Spenden für die Peter-Maffay-Stiftung sammeln, die sich um benach- teiligte und traumatisierte Kinder kümmert. Jetzt sind die beiden wieder zurück und ha- ben viele Erlebnisse sowie über 10 000 Euro mitgebracht.
Groß Vahlberg (tw). „Die Strecke war sehr anspruchsvoll und das Gelände teilweise sehr schwierig“, sagt Maas. Vor allem die steini- gen und bergigen Strecken hätten esinsichgehabt.Sechsbissieben Stunden – und damit zwischen 70 und 90 Kilometer – fuhren die Spendensammler pro Tag. Meist sei es mit rund 25 Grad auch or- dentlich warm gewesen. Der Start in den Pyrenäen sei allerdings ge- gensätzlich gewesen: Regen und Schnee.
„Wir hatten zwar Karten da- bei, brauchten sie aber nicht. Der Pilgerweg ist sehr gut ausgeschil- dert. An jeder Ecke findet man gelbe Pfeile und Muscheln – das Symbol des Jakobwegs“, erzählt Maas. Auf ihrer Radtour trafen die Radfahrer viele Menschen aus verschiedenen Nationen. „Wir haben uns freundlich mit Gestik und Mimik unterhalten. Jeder hatte seine Geschichte, und es war sehr spannend“, so Kramer.
Eine große Hilfe war Man- fred Bork. Er fuhr das Begleit-
fahrzeug und kümmerte sich vor Ort um die Unterkünfte. Jeden Abend zelebrierten die Radfah- rer ihr Ankommen mit Wurst aus Groß Vahlberg und Bier aus Braunschweig – Spenden, die sie bekommen und mitgenommen hatten.
Als sie endlich in Santiago de Compostela ankamen, muss- ten Kramer und Maas noch zwei Stunden anstehen. „Am Ziel be- kommt man eine Urkunde, und da viele Pilger unterwegs sind, dauert das. Schließlich muss man unterwegs Stempel sammeln, da- mit man eine Urkunde bekommt. Das wird natürlich geprüft“, sagt Maas. Nachdem sie ihre Doku- mente in den Händen hielten, fielen sich die Radfahrer in die Arme. „Es war schon sehr emoti- onal“, so Maas.
Bereits im Vorfeld ihrer Rei- se hatten Kramer und Maas Spen- den gesammelt. Für jede der 15 Etappen ihrer rund 900 Kilome- ter langen Tour suchten sie Spon- soren. Zusammen mit anderen Spenden liegen die Einnahmen für die Stiftung jetzt bei über 10000 Euro. „Bis September ist unser Spendenkonto noch offen, und wir freuen uns über weitere Unterstützung. Im September wollen wir dann einen Scheck an Peter Maffay übergeben“, so Man- fredKramer.
Infos zur Tour, ein Reisetage- buch und das Spendenkonto gibt es im Internet unter tabalugaauf demjakobsweg.wordpress.com.

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