Geschichte des Jakobsweges

Nach dem Tod Christi zogen die Apostel aus, um die Welt zu missionieren. Der Apostel Jakobus soll bis nach Spanien gereist sein. Der Geschichte zufolge ging er in Ira Flavia – dem heutigen Padron – an Land, kehrte aber schon nach zwei Jahren nach Jerusalem zurück. Dort wurde er gemäß der Apostelgeschichte von Herodes Agrippa 1. enthauptet. Aufgrund dieser Tatsache lässt sich das Todesdatum spätestens auf das Jahr 44 festlegen. Die Legende besagt nun, dassJünger aus Furcht vor den Juden den Leichnam nach der Enthauptung auf ein Schiff luden. Sie steuerten es nicht, sondern ein Engel leitete es nach Galicien, ins damalige Reich der Königin Lupa. Hier wurde der Leichnam des heiligen Jakobus im Palast der Königin begraben. Der Palast wurde in eine Santiago-Kirche umgewandelt. Anderen Quellen zufolge war der Leichnam verschollen und wurde zwischen 812 und 824 vom Eremiten Pelayo entdeckt. Dieser sei, von einem Stern geleitet, zur Grabstelle geführt worden.

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